Die 2. Basketballherren der FTG hat zum Saisonabschluss beinahe die Sensation geschafft. Gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Sulzbach unterlag das Team am vergangenen Donnerstagabend in eigener Halle erst nach Verlängerung (76:77).

Von Beginn an entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Zwar gingen die Gäste aus Sulzbach mit 17 Siegen in Folge in die Partie, allerdings hatte die FTG mit ihrerseits sieben Erfolgen am Stück und einer blütenweißen Weste in 2018 ebenfalls viel Selbstvertrauen getankt. So entwickelte sich ein packendes Spiel auf Augenhöhe: Keines der Teams konnte sich in der erste Hälfte absetzen, was zu einem beinahe ausgeglichenen Spielstand zur Halbzeit führte (35:36).

Im zweiten Spielabschnitt legten die FTG und die TSG aus Sulzbach jeweils kleinere Runs hin, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Zum Ende der regulären Spielzeit sah Sulzbach wie der sichere Sieger aus, nachdem die Gäste ihre Freiwürfe sicher verwandelt hatten und mit 0,8 Sekunden auf der Uhr drei Punkte vorne lagen. Doch FTG-Forward Roberto Garcia hatte am späten Donnerstagabend noch keine Lust nach Hause zu gehen: Mit der Schlusssirene versenkte der Spanier einen Dreier zum Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung.

Auch in der Overtime entfaltete sich ein packendes Hin und Her. Sulzbach zeigte sich aber erneut nervenstark und verwandelte die entscheidenden Freiwürfe zum denkbar knappen Endstand von 76:77.

Die FTG gratuliert der TSG Sulzbach zum verdienten Aufstieg und zur perfekten Saison. Die 2. Herren der FTG schließt die Saison nach einer starken Rückrunde auf dem 5. Platz ab. Durch eine unnötige Niederlage gegen den Tabellenvorletzten aus Limburg hat sich die FTG eine bessere Platzierung im Endklassement verbaut.

Die 2. Basketballherren der FTG hat sich am Samstagabend in einem spannenden Spiel mit 63:60 gegen die 3. Herren durchgesetzt. Hitzige Diskussionen und harte Fouls prägten die Partie zeitweise und sorgten in der Marburger Straße für eine echte Derby-Atmosphäre.

Zu Beginn des Spiels wurde die 2. Herren ihrer Favoritenrolle zunächst gerecht. Das Team hatte bis zu dem Derby eine starke Serie hingelegt und elf Siege in 16 Spielen eingefahren – davon sechs in Folge. Entsprechend groß war das Selbstvertrauen.

Zwar konnte die 2. Mannschaft der FTG die erste Hälfte dominieren. Es gelang aber nicht, einen entscheidenden Run hinzulegen, der früh für klare Verhältnisse hätte sorgen können. So ging es mit lediglich sechs Zählern Vorsprung in die Kabinen (35:29).

Die 3. Herren erwischte dann den deutlich besseren Start in den zweiten Spielabschnitt. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team sehr treffsicher, versenkte zahlreiche Dreier. Gleichzeitig gelang es der 2. Herren ihrerseits nicht, einen offensiven Rhythmus zu finden. Die 3. Mannschaft der FTG konnte so zunächst die Führung übernehmen – und diese zwischenzeitlich auf ganze zehn Punkte ausbauen.

Durch eine verbissene defensive Leistung konnte sich die 2. Herren jedoch zurückkämpfen. Vor allem Center Marko Pipic stellte die 3. Herren vor unlösbare Probleme. Kurz vor Schluss übernahm die 2. Herren der FTG die Führung, die das Team nicht mehr abgab.

Am 15. März spielt die 2. Herren der FTG nun zum Saisonabschluss gegen den ungeschlagenen Meister der Kreisliga A (West) aus Sulzbach.

Die 2. Herren der FTG hat am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Limburg ihren sechsten Erfolg in Folge eingefahren. Nach dem höchsten Saisonsieg in der Vorwoche gegen Hofheim, setzte sich die FTG auch gegen Baskets Limburg 2 deutlich mit 93:46 durch.

Gegen den Tabellenvorletzten wollte die 2. Herren die Hinspielniederlage wiedergutmachen. Im Herbst 2017 hatte die FTG in eigener Halle verloren und sich somit die Chance auf den zweiten Platz in der Kreisliga A (West) verbaut. Entsprechend versuchten die Gäste aus Frankfurt keinen Zweifel daran zu lassen, wer das Spiel gewinnen würde.

Angefeuert von rekordverdächtigen fünf mitgereisten Fans, setzte sich die 2. Herren schnell ab und lag Ende der ersten Hälfte mit 20 Punkten vorn (41:21). Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Bockenheimer weiter eine gute Ballbewegung und trafen zudem sicher Würfe von der Dreipunktelinie. Dass sieben von acht eingesetzten Spielern zweistellig punkteten, unterstreicht die abermals geschlossene Teamleistung.

Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr kommt es nun in der Marburger Straße zum Derby gegen die 3. Herren der FTG. Die 2. Herren hofft natürlich auf einen Ausbau der Siegesserie, ehe es zum Saisonabschluss gegen den vorzeitig feststehenden Meister der Kreisliga A (West) aus Sulzbach geht.

 

Unser MÜ-40-Team hatte sich ja im vergangenen Oktober souverän für die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft 2018 qualifiziert. Es stand also ein Turnierwochende mit insgesamt 5 Teams auf dem Programm : TV Lich, BC Wiesbaden, BC Darmstadt, TSG Oberursel und FTG. So sind wir also hochmotiviert am Samstag, 10.02. bei heftigem Schneetreiben nach Lich aufgebrochen und waren dann sehr überrascht, als wir die Spielhalle betreten haben - das 1. Spiel des Turnieres hatte gerade begonnen, der Gastgeber / TV Lich spielte gegen BC Wiesbaden - die Zuschauertribüne war rappelvoll, es wurde getrommelt und gesungen und die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend und auf dem Parkett ging es basketballerisch sehr hochklassig zur Sache !

Es sollte also ein ganz besonderes Erlebnis werden, vor "großem Publikum" und gegen richtig starke Teams zu spielen.

Im ersten Spiel gegen BC Darmstadt erwischten wir einen sehr guten Start und führten sogar zur Halbzeit knapp mit 26 : 25

Im 3 . Viertel liefen die Darmstädter dann aber heiß und am Ende mußten wir uns mit 46 : 60 doch recht  deutlich geschlagen geben.

Ähnlich erging es uns im 2. Spiel des Tages gegen BC Wiesbaden, allerdings konnten wir hierbei nur im 1. Viertel mit 18 : 19 gut mithalten, am Ende stand eine doch etwas ernüchternde 34 : 76 Niederlage.

Am Sonntag trat die TSG Oberursel leider nicht mehr an ( das Team war verletzungsbedingt nicht mehr wettbewerbsfähig und zog die Teilnahme am 2. Tag daher zurück ), so dass wir uns voll und ganz auf das Abschlußspiel des Turnieres gegen die Gastgeber aus Lich konzentrieren konnten.

Wir konnten uns für dieses Spiel dann auch glücklicherweise mit Marko Pippic als Center verstärken - Marko war vor vielen Jahren als Profispieler für den TV Lich mit einigen der "Licher Basketball-Legenden" auf Korbjagd gegangen und konnte nun gegen die alten Kollegen wie z.B. Patrick King oder Jan Bokemeyer zeigen, was noch alles in ihm steckt. Im MÜ-40-Team des TV Lich spielten viele Prominente mit, u.a. Torsten Leibenath / derzeitiger Chefcoach des Bundesligisten Ratiopharm Ulm oder Christian Maruschka / ehemaliger Manager der Gießen46er - Stefan Koch saß nur als Zuschauer auf der Tribüne ! Die Tribüne war auch wieder rappelvoll, die Stimmung prächtig, nachdem Lich alle bisherigen Gegner des Turnieres geradezu aus der Halle gefegt hatte - es war für unser FTG-MÜ-Team also angerichtet für ein unvergessliches Basketballspiel.

Und wir schlugen uns absolut wacker, wenngleich wir im 1. Viertel mit 10 : 26 doch schon leicht "angezählt" waren. Aber im weiteren Spielverlauf konnten wir die Anfangsnervosität und den Respekt vor den großen Namen ablegen und konnten phasenweise auf Augenhöhe mitspielen und wurden auch für manche sehenswerten Spielzüge und gelungene Aktionen mit sehr freundlichem Applaus der Zuschauer belohnt.

Am Ende stand es schließlich 66 : 48 für den TV Lich, der damit auch als Hessenmeister 2018 nun in die nächste Runde einziehen darf und mit diesem starken Team bestimmt eine gewichtiges Rolle bei den weiteren Partien um die Deutsche Meisterschaft spielen wird. Wir konnten zwar nicht ernsthaft in die Entscheidung zur Hessenmeisterschaft eingreifen, aber es war dennoch ein besonderes Erlebnis für jeden Spieler und wir werden alles daransetzen, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen ( hoffentlich dann auch wieder in Lich / die Gastgeber haben ein perfekt organisiertes und ganz wunderbares Turnier veranstaltet und wir bedanken uns ganz herzlich dafür ).

Für unser "multi-kulti" MÜ-40-Team der FTG spielten :

Peter Tuboly, Yura Mitrofanov, Vytas Keras, Evaldas Verselis, Marko Pippic, Wolfgang Desoi, Helmut Brassat, Tsvetan Petkov, Dejan Uljarevic, Stephan Zimmer ( Hendrik Kollmann konnte leider verletzungsbedingt nicht dabei sein ).